Der jährliche Treffpunkt für Führungskräfte und ControllerInnen.

 


FH CAMPUS 02
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Workshop

Verrechnungspreise: Gestaltungsmöglichkeiten und Risikopotenziale

 


				
  • Verrechnungspreise zwischen Steueroptimierung und Finanzstrafrecht
  • Dokumentationserfordernisse nach OECD und Finanzverwaltung
  • Praktische Fragestellungen bei internationalen Projektentwicklungen

 

Dem US-amerikanischen Fiskus sind im Jahr 2001 aufgrund von Malversationen bei Konzernverrechnungen geschätzte 53 Mrd. US-Dollar entgangen (gemäß Studie von Pak/Zdanowicz). Das Potenzial der Steuergestaltung ist offenbar so groß, dass sich beispielsweise der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline im Zuge einer US-Steuerprüfung für die Jahre 1989 bis 2005 mit einer sogar für US-Verhältnisse hohen Vergleichssumme von 3,4 Mrd. USD zufrieden gab. Im Zuge ihrer Studie deckten Pak/Zdanowicz zum Teil extreme Fälle verzerrter Verrechnungspreise auf. So hat eine US-Gesellschaft Mineralwasser von einer niederländischen Tochter um USD 3.050,- je Liter eingekauft. Eine andere US-Gesellschaft verrechnete für den Verkauf eines Militärflugzeuges USD 40.000,- an ein britisches Tochterunternehmen.

In diesem Workshop wird das konzerninterne Transfer Pricing im Spannungsfeld zwischen Steueroptimierung und Steuerstrafrecht diskutiert und dabei auch auf dessen betriebswirtschaftliche Funktionen eingegangen. Klar ist, dass bei guter Argumentation auf Basis einer ordnungsmäßigen Dokumentation gewisse Bandbreiten bei der Festsetzung von Verrechnungspreisen bestehen. Welche Dokumentationserfordernisse seitens OECD bzw. der österreichischen Finanzverwaltung bestehen, wird ebenfalls thematisiert. Schließlich werden praktische Fragestellungen im Zusammenhang mit internationalen Projektentwicklungen diskutiert.

Vortragende

Jürgen Jakopovic
MAGNA STEYR Fahrzeugtechnik AG & Co KG

 

Doris Bramo-Hackel
PwC Österreich GmbH

 

Gregor Reautschnig
FH Campus 02